Foto: Lars Friedrich/Hattingen

Seit 1937 sind im Hattinger Stadtteil Holthausen (Flur 18) jungsteinzeitliche Grabhügel verschiedener Größe bekannt. Die erste Fundbeschreibung aus dem Jahr 1940 wurde 1950 veröffentlicht.

Bei einer Geländebegehung am 16. April 1957 wurden 26 Grabhügel mit einem Durchmesser zwischen 3 und 8 Metern und einer Höhe von 60 bis 110 Zentimetern dokumentiert.

Um 1930 soll ein Holthauser Landwirt, der damalige Grundstückseigentümer, einen Hügel abgefahren und einen großen Steinkranz angetroffen haben, innerhalb dessen ein mit Platten umstellter Raum von1 x 2 Metern abgetrennt war; zwei weitere damals abgetragene Hügel hätten mit Steinplatten zugedeckte Mulden aufgewiesen. Probegrabungen an zwei Hügeln im Sommer 1957 sowie 1959 blieben ergebnislos.

Die Holthauser Hügelgräber wurden mehrfach von Kreisheimatforscher Dr. Heinrich Eversberg beschrieben, ebenso ein nicht mehr existierender flascher Grabhügel der Bronzezeit im Hammertal.

Jederzeit gerne empfohlen: Ein Besuch im „Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH)“ in Hattingen/Ruhr.

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